Katrin Henkelmann – Hat Ecken und Kanten

Hallo, mein Name ist Katrin Henkelmann, ich bin 25 Jahre alt und studiere seit 2019 im Master Philosophie in Oldenburg. Ich kandidiere auf der Linken Liste für das Studierendenparlament 2021/2022.

Bereits während meines Bachelorstudiums in Trier war ich in der Hochschulpolitik aktiv, saß unter anderem ein Jahr lang für die dortige Linke Liste im StuPa und war Referentin im Autonomen Frauenreferat sowie im Referat für Antirassismus und Antifaschismus des AStA. Dort habe ich vorwiegend Bildungsveranstaltungen in Form von Vorträgen, Diskussionen und Lesekreisen organisiert, um die Universität als Ort der Selbstbildung mitzugestalten und neben dem universitären Angebot Themen zu behandeln, die sich oft nicht oder nur am Rande in den Studieninhalten wiederfinden lassen.

Seit Oktober 2020 arbeite ich hier in Oldenburg im AStA Sozialreferat als Beraterin für Studierende in unterschiedlichen, aber vor allem finanziellen Notlagen. Meine Hauptaufgaben sind die Vergabe von Rückmeldedarlehen, die Semesterticketrückerstattung sowie die Wohngeldberatung. Durch den direkten Kontakt mit den Studierenden und ihren individuellen, aber häufig auch sehr ähnlichen Problemen habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, dass es eine starke studentische Vertretung innerhalb der Universität, aber auch auf Landesebene gibt, die sich für die Rechte und Interessen der Studierenden einsetzt – gerade (aber nicht nur) momentan, wo sich laut dafür stark gemacht werden muss, die Auswirkung der Corona-Pandemie für Studierende so gering wie möglich zu halten. Dabei darf es nicht nur um eine finanzielle Unterstützung bei Wegfall eines Nebenjobs oder dem Unterhalt der Eltern gehen, sondern auch um einheitliche Regelungen bei ausgefallenen Prüfungen oder die Verlängerung der Regelstudienzeit samt Aussetzung der Langzeitstudiengebühren für alle Betroffenen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr noch einmal für das Studierendenparlament zu kandidieren.

Für einen schlagkräftigen AStA, der sich als politischer Akteur begreift und sich traut, Missstände auch bei Gegenwind aus der Universitätsleitung oder den Instituten aufzuzeigen, wähle ich dieses Semester deshalb wieder: Linke Liste!